Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Apple Imac der jüngsten Generation zu kaufen, sollte sich auch Gedanken über die Wahl der Festplatte machen: Diese Festplatte ist nicht austauschbar.
Apple, der besonders als Computer Hersteller und Erfinder von Iphone, IPad, IPad2 und Macbook von sich reden machte, setzt seit 2009 im iMac auf Festplatten, deren Temperaturensensoren sich im Gehäuse der Festplatten selbst befinden. Schon damals erschwerte diese Tatsache den Austausch der Festplatten im Apple iMac.
Temperatur-Messsystem und andere Probleme
Darüber hinaus setzt das Temperatur-Messsystem der jüngsten Apple iMac – Generation auf eine proprietäre Apple-Firmware, so dass nur Festplatten, die von Apple selbst vertrieben und eingebaut wurden, funktionieren.
In früheren Versionen sorgten die in der Festplatte verbauten Temperatursensoren der Apple iMac – Computer beim Austausch dafür, dass die Geräte ihre Lüfter auf der höchsten Stufe laufen ließen, wenn der Anwender die jeweilige Hard Disk mit einem anderen Standard-Datenträger austauschte. Prinzipiell funktionierte allerdings der Betrieb der Apple iMac – auch gab es Möglichkeiten, um das Problem zu beheben. So konnte eine andere Festplatte desselben Herstellers mit integrierten Temperatursensoren verbaut oder ein weiterer Sensor außerhalb des Gehäuses installiert werden.
Das ist in der jüngsten Apple iMac – Generation nicht mehr möglich. Hier erfolgt die Temperaturkontrolle mit Hilfe eines Kabels in Verbindung mit einer von Apple auf der Festplatte aufgespielten proprietären Firmware. Wird die Festplatte aus dem Schacht entfernt, laufen die Lüfter mit voller Lautstärke. Tauscht der Anwender die Hard Disk mit einem anderen Datenträger aus, verweigert der Apple iMac wegen eines fehlgeschlagenen Hardware Tests von Apple den Dienst.
Bisher wurde keine Lösung für die Behebung des Problems gefunden. Bei einem Ausfall der Festplatte ist also weiterhin mit hohen Kosten durch die Reparatur zu rechnen.